391
irc;€žTraubüchlein“, die Ehe als öffentlicher Stand solle auch öffentlich vor der Gemeinde vollzogen werden, vor oder in der Kirche, wie es die Brautleute begehren. — Auch _Matthes._ redet von einem öffentlichen Kirchgang Luthers, desgl. Consil. Theol. Witteb. — Bezeichnungen für die Hochzeit bei _Schild_, Denkwürdigkeiten Wittenbergs, W. 1892, S. 25. Luther hielt — gegenüber Melanchthon — sehr auf die herkömmlichen kirchlichen Bräuche bei der Hochzeit. T.-R. IV. 72. Als Wittenberger Brauch der Heimführung wird (_Buchwald_, Zur Wittenberger Stadt- und Universitäts-Gesch. 35) erzählt: „Röhrer führte seine Braut nach der Hochzeit im Hause Dr. Beiers in unser Haus mit feierlichem Geleite der Frauen.“ Vgl. M.H. Gottl. _Kreußler_, Denkmäler der Ref., L. 1817, S. 29. „Die kleine Gesellschaft brachte das Brautpaar heim.“
[137] Hochzeitsbriefe III, 1. 3. 9. 11-14.
[138] Hochzeitsgeschenke, Hofmann, 52 f.
[139] Siehe bei Hofmann das Titelbild. _Seidemann_, Beitr. zur Ref.-Gesch. I, 92.
6. Das erste Jahr von Katharinas Ehestand.
Br. II, 582, III, 32.
[140] „Schwarzes Kloster“ d.h. Kloster der schwarzgekleideten Augustiner im Gegensatz zu dem unteren „grauen Kloster“, dem Sitz der grauen „Minderbrüder“. — Studierstube, Br. II, 543, T.-R. IV, 476. Ausrüstung, Br. III, 472 f. Winterzimmer, III, 221. Bilder: Der Karlstadtianer Ickelsamer („Klag etlicher BrüderâS
Katharina von Bora - Geschichtliches Lebensbild, page 390
by D. Albrecht Thoma